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Montessori Schule Bern
Rütiweg 9
CH-3072 Ostermundigen
Wussten Sie schon? Larry Page und Sergey Brin, die zwei Gründer von Google, besuchten auch Montesori-Schulen:
"... Die Google-Gründer waren keine Business-School-Absolventen. Beide hatten sie als Kinder eine Montessori-Schule besucht, die ihre Art zu denken mehr geprägt hat als die Eliteuniversität Stanford, an der sie sich kennenlernten. Die Reformpädagogik der im 19. Jahrhundert geborenen italienischen Ärztin Maria Montessori gründet auf dem Gedanken, dass Kinder Individuen sind, die nicht von der Schule geformt, sondern sich in der Auseinandersetzung mit einer anregenden Umwelt ungehemmt entfalten können sollten. Statt sturer Paukerei selbstständiges Denken und Handeln. Worin Brin und Page sich denn auch hervortaten ..."
— Peter Hafner: "Larry und Sergey", Das Magazin, Nr. 2-2010, 15. Januar 2010

Der etwas andere Lernort

Die Montessori Schule Bern ist eine kleine, staatlich anerkannte Privatschule, die zwei Klassen vom ersten bis zum sechsten Schuljahr führt. Sie orientiert sich an den pädagogischen Grundsätzen von Maria Montessori:

Die Schule gibt es seit 1985; sie ist von der Assoziation Montessori Schweiz zertifiziert. Informieren Sie sich hier über unser Angebot, und wenn Sie noch weitere Fragen zur Schule haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Kinder im Kreis

Die Montessori Schule ist halt klein aber gut. Für Kinder ist diese Schule einfach gut, weil man hier langsamer oder schneller lernen kann. Auch die Lehrer und Lehrerinnen sind weniger streng. Jeder Schüler kann entscheiden, was er machen will, aber manchmal gibt uns die Lehrerin eine Arbeit. An den verschiedenen Tagen gibt es immer einen anderen Unterricht, ausser der Freiarbeit, die gibt es jeden Morgen. Am Montag, Dienstag und Donnerstag gibt es um 12.10 Mittagessen. Wir essen zusammen Mittag bis um 12.50. Dann gibt es nochmal 30 Minuten Pause und dann gibt es wieder Unterricht bis drei Uhr. Dann ist die Schule aus. So ist ein Tag in der Montessori Schule.

Nicola 5. Klasse

Schüler erarbeiten sich die Geographie

In der Montessori Schule lernt man ganz anders als zum Beispiel in der Regelschule, denn der Lehrer steht nicht an die Tafel und sagt: "Wir rechnen jetzt.". Bei uns ist es so, dass wir frei wählen können, was wir lernen wollen. Wir können entweder am Pult oder auf einem Teppich arbeiten. Wir lernen zum Beispiel mit einem Schachbrett[*] rechnen oder mit den Wortartenkästen die Wortarten. Auf der Montessori Schule wird der soziale Sinn mehr als auf einer normalen Regelschule ausgebildet.

Nicou 4. Klasse

Multiplikation mit dem Rechenbrett

Mit dem Material kann man besser alles im Kopf behalten, weil man das Material anfassen kann. Zum Beispiel: Das Schachbrett (Malmaterial)[*] oder das Hunderterfeld. Die Arbeiten müssen sorgfältig und schön geschrieben sein. Jeder arbeitet etwas anderes. Der eine rechnet, der andere arbeitet mit den Deutschkästen. In der Montessori Schule hat man ab der ersten Klasse Französisch. Wir halten in der Montessori Schule mehr Vorträge.

Manuel 5. Klasse

Ein Experiment

Am Morgen ist Freiarbeit und man kann eigentlich frei entscheiden, was man machen will. In der Leseecke gibt es viele interessante Bücher. Wir haben zwei Stunden Freiarbeit und dann ist Pause. Der Pausenplatz ist schön. Am Dienstag ist nach der Pause Turnen und dort spielen wir Sitzball oder Brennball und noch vieles mehr. Wir haben ein Wochenprotokoll, wo wir jeden Tag alles rein schreiben, was wir gearbeitet haben. Wir finden die Montessori Schule toll!

Lucas und Nicolas 3. Klasse

* Anmerkung der Redaktion: Das "Schachbrett" ist ein Multiplikations-Werkzeug; ein Instrument zum "mal-rechnen".